Angriff auf Synagoge in Bulgarien

Vergangenen Samstag wurde die Synagoge in Sofia, die Hauptstadt Bulgariens, zum Ziel eines antisemitischen Angriffs.

Am 19. Januar warf ein unbekannter Mann mit Steinen auf das Gebäude, dabei wurde ein Fenster des großen Gebetsraums zerstört. Der Angriff fand nicht nur während des Shabbats statt, sondern auch nur wenige Tage vor dem internationalen Holocaust Gedenktag am 27. Januar. „Die Sicherheit der Gemeinde ist im Moment das Wichtigste und wir werden mit der Polizei und allen relevanten Institutionen des Landes zusammenarbeiten, um diese zu garantieren“ erklärt Professor Alexander Oscar, Präsident der Organisation der Juden in Bulgarien „Schalom“.

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never again! in München

Die Veranstaltungen zu never again! in München werden vom Antifaschismus Referat der LMU München organisiert.

Never Again Kampagne: Besuch der KZ Gedenkstätte Dachau

19.Januar 2019, 13 – 20 Uhr

m Rahmen der Never Again Kampagne organisiert das Antifaschismus Referat der LMU München einen Besuch mit Führung der KZ Gedenkstätte in Dachau. Treffpunkt ist um 13:00 Uhr am Bhf Dachau, oder um 12:15 am Hbf unter der großen Anzeigetafel.

Teilnahme nur mit Anmeldung möglich. Die Anzahl ist auf 30 Personen begrenzt, daher bitte nur bei sicherer Teilnahme zusagen. E-Mail: antifaref_lmu@riseup.net, Betreff einfach: Never Again.

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Faschistische Avantgarde – Student*innen und Nationalsozialismus

23. Januar 2019, 20 – 23 Uhr | Kafe Marat

Alljährlich ist in jeder bedeutenden und weniger bedeutenden Zeitung die Rede vom studentischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Ob in der Schule, an der Uni oder in den Nachrichten, wenn es um Student*innen und Nationalsozialismus geht, hört man fast ausschließlich von der weißen Rose, sogar die AfD beruft sich auf sie. Doch wieviel Wahres ist an diesem Bild einer vermeintlich antifaschistischen akademischen Geschichte?

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never again! in Freiburg

Die Veranstaltungen werden ausgerichtet von:

Radio Dreyeckland
Referat für Hochschulpolitik
Referat gegen Antisemitismus
Infoladen Freiburg

Café Libros mit Input: Tyrannei der Bürokratie
13.01.2019 | 15 Uhr | KTS Freiburg [Baslerstr. 103]

Weil nicht jeder Montags oder Mittwochs von 18-20 Uhr Zeit hat in den Infoladen zu kommen und manche Bücher einfach mehr Zeit brauchen, lädt heute der Infoladen bis zum Abend, zum diskutieren, lesen, spielen, basteln und lernen ein. Diesmal mit Input zu: Tyrannei der Bürokratie!
Es gibt lecker Espresso und bestimmt auch leckeren Kuchen. Dieses mal garantiert: Ein Input zur Tyrannei der Bürokratie und Bürokratie de Tyrannei. Einige Gedanken zum Zusammenhang Bürokratie, Fließband, Autorität und Faschismus.
Potential für Livemusik und/oder Miniworkshops gibt es immer. Von uns im Angebot: Führungen durch den Infoladen, Verschlüsselung für Email und Instant Messenger und was uns noch so einfällt. Wenn ihr selber was auf dem Herzen habt, kommt damit vorbei! Weiterlesen „never again! in Freiburg“

never again! in Regensburg

Alle Veranstaltungen werden vom AStA / SprecherInnenrat der Uni Regensburg organisiert.

Faschistische Avantgarde? – Student*innen und Nationalsozialismus
17.01.2019 | 18 Uhr | in H9
Referent: Tobias Eisch

Alljährlich ist in jeder bedeutenden und weniger bedeutenden Zeitung die Rede vom studentischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Ob in der Schule, an der Uni oder in den Nachrichten, wenn es um Student*innen und Nationalsozialismus geht, hört man fast ausschließlich von der weißen Rose, sogar die AfD beruft sich auf sie. Doch wieviel Wahres ist an diesem Bild einer vermeintlich antifaschistischen akademischen Geschichte? mehr Weiterlesen „never again! in Regensburg“

Interview: Was war da denn los? – Münchner Korporierte attakieren Einführungswoche

In München fand in der Woche vom 22. bis 26. Oktober erstmals eine kritische Einführungswoche statt. Organisiert wurde die Veranstaltungsreihe vom Antifaschismusreferat der Student*innenvertretung der LMU. Mit einem vielfältigen inhaltlichen Programm warfen die Student*innen einen kritischen Blick auf München, die rechte Szene, Antisemitismus und vieles mehr. Die Auftaktveranstaltung sollte am Montag der Vortrag „Einführung in die Kritik an Studentenverbindungen“ sein, welche zum Angriffspunkt für eine Störaktion durch Burschenschaften und andere Verbindungen wurde. Schnell machten Facebook-Posts die Runde, Burschenschaften des extrem rechten Rands veröffentlichten Videos von ihrer Aktion und der Vorfall war in aller Munde. Um etwas Übersicht in die Ereignisse zu bringen, haben wir das Antifaschismusreferat interviewt:

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Die „Feinde unserer Volksthümlichkeit“

Antisemitische Ressentiments in der frühen burschenschaftlichen Bewegung

Werden Burschenschafter heute mit der extrem rechten Vergangenheit und Gegenwart ihrer Organisationen oder deren Beteiligung am Nationalsozialismus konfrontiert, streiten sie dies in aller Regel vehement ab. Die Argumentation, mit der Verbindungen von den Verbrechen des Nationalsozialismus und jeglicher Nähe zur extremen Rechten freigesprochen werden sollen, ist dabei immer dieselbe. In einem ersten Schritt wird behauptet, Burschenschaften wären im Nationalsozialismus zwangsweise gleichgeschaltet worden und seien damit ebenfalls Opfer des Faschismus. Dass es damit nicht allzu weit her ist, hat bereits ein früherer Blogbeitrag gezeigt. Im zweiten Schritt werden Burschenschaften dann als liberal und demokratisch charakterisiert, indem sich auf die Tradition der 1815 gegründeten Jenaer Urburschenschaft berufen wird. Die Jenaer Studenten gelten noch heute in weiten Teilen der Gesellschaft als Vorkämpfer für Freiheit und Demokratie. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass die Jenaer Urburschenschaft keineswegs ein Zusammenschluss radikaldemokratischer Studenten, sondern bereits damals ein Sammelbecken für völkisches Deutschtum und spezifisch modernen Antisemitismus war.

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