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Einführung in die Kritik des Antiziganismus

17. Januar 2020 @ 19:30 21:00

Referent: Markus End

Antiziganismus ist bis heute ein wissenschaftlich wie gesellschaftlich
unterbelichtetes Phänomen. Gleichzeitig muss er nach wie vor als
wirkmächtiges Gewaltverhältnis verstanden werden, auch in Deutschland:
Regelmäßig kommt es zu gewalttätigen Übergriffen auf Rom*nja, Sinti*ze
oder Menschen, die dafür gehalten werden, institutionelle
Diskriminierung ist für Betroffene Alltag, in der Öffentlichkeit werden
rassistische Diskurse zu ‚Armutszuwanderung‘ oder ‚Asyltourismus‘
ausgetragen.
Der Vortrag wird einen Ansatz zur Analyse des Antiziganismus vorstellen
und im Anschluss einen Überblick über gegenwärtige Ausprägungen und
Erscheinungsformen in Deutschland gegeben.

Das Referat für Politische Bildung lädt in Kooperation mit dem fzs zum Vortrag, der auch Teil des gleichzeitig stattfindenden Studentischer Winterkongress: Antiziganismus in der Hochschule ist, ein.

Für diesen Vortrag ist keine Anmeldung für den Winterkongress benötigt.

Markus End ist Diplom-Politologe und promoviert derzeit an der Technischen Universität Berlin zu Struktur und Funktionsweise des modernen Antiziganismus. Nebenbei arbeitet er in der politischen Erwachsenenbildung und als wissenschaftlicher Autor, u.a. für das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, den Amaro Drom e.V. und das Phiren Amenca Netzwerk.

Politische Bildung-Referat des StuRa Heidelberg

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Heidelberg, 69117 Deutschland
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