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Iran, Hezbollah, die Iranlobby und der Hass auf den Westen

28. Januar 2020 @ 20:15 23:15

Der Iran ist ein vielen unbekanntes Land. Erst seit der Tötung des hohen Militärs Soleimanis und dem Aufkündigen des Atomwaffenabkommens seitens der USA scheinen sich wieder Menschen für den Iran zu interessieren. Natürlich richtet sich der Blick nicht gegen die politische Führung, sondern gegen seine Feinde – besonders gegen die USA und Israel. Dass im Iran ein menschenfeindliches Regime seit der islamischen Revolution 1979 unter Ayatollah Khomeini und seit 1989 unter Ayatollah Ali Khamenei herrscht, wissen die wenigsten. Dass die Bundesrepublik und dieses Regime seit Jahrzehnten enge Beziehungen pflegen, ebenfalls nicht. Woran das liegt, lässt sich nicht mit Vernunft erklären. Jedoch ist ein Faktor kaum zu unterschätzen: die hiesige Iran-Lobby. Diese zahlreichen Iran-Lobbyist*innen sind ebenfalls dafür verantwortlich, dass die Rolle des ermordeten Befehlshabers der „Al-Quds-Brigaden“ (Al-Quds steht für Jerusalem und zeigt den Traum des iranischen Regimes an: die Eroberung und Auslöschung Israels), also Soleimanis, vielfach in der bundesdeutschen Berichterstattung verzerrt wird – ganz ähnlich wie bei den in den letzten Monaten stattfindenden Protesten im Iran, der Darstellung der anti-klerikalen Opposition und der generellen Politik des Irans.

Zu diesen deutsch-iranischen Verflechtungen durch Iran-Lobbyist*innen, der Verbindung zwischen der iranischen Führung und der Hezbollah, sowie zur „erlösungsantizionistischen“ Ideologie im Iran wird Dr. Kazem Moussavi referieren.

Kazem Moussavi ist Exil-Iraner, Oppositioneller und Mitbegründer der Oppositionspartei „Green Iran Party“.

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